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Mit einem Wettkampf will die Kreishandwerkerschaft Jugendliche ins Handwerk locken
(aus Schwäbische Zeitung, 9.11.2018)

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Die Ravensburger Kreishandwerkerschaft goes Hollywood – oder: Wie mache ich junge Menschen so richtig heiß aufs Handwerk? So oder so ähnlich könnten die Handwerker-Games überschrieben sein, die an zwei Tagen in der Ravensburger Oberschwabenhalle stattgefunden haben. Mit einem Preisgeld von jeweils 800 Euro und einem schicken Pokal nach Hause fuhren schließlich das Team „Survivor“ der Werkrealschule Wuchzenhofen und die „Howorx“ der Gemeinschaftsschule Horgenzell.

Mit einem tiefen „swoooosch“ startet der Imagefilm der Elektro-Innung, zoomt in kurzen Sequenzen auf Gesichter, Steckdosen, Leitungsstränge. Unterlegt mit bass-lastigem Sound macht der schnell geschnittene 30- Sekunden-Trailer im Stil eines Videoclips den Elektroniker zum Mittelpunkt eines hippen Berufs. Und tatsächlich applaudieren die etwa 350 jungen Menschen – alles Achtklässler aus Schulen rund ums Schussental – auf den Rängen in der Oberschwabenhalle. Dann steht die Elektro-Challange an: „Segway-Fahren“ durch einen Schlangenlinien-Parcours heißt das Spiel, das Tobi Maier von der Elektroinnung vorstellt. Mit hohem Spaßfaktor und Mitzitter-Garantie – schließlich soll das Elektro-Board nicht durchgehen und womöglich die Fahrer abwerfen.
Das Organisationsteam um Albert Schmid hat sich für die Club-Version der Halle entschieden. Mit schwarzen Vorhängen abgeteilt steht nur die Hälfte der Halle zur Verfügung, die Bühnenseite zieren mächtige Stellwände, der Hallengrund ist professionell ausgeleuchtet. Und hier wird auch gespielt, was das Zeug hält. Sprich, was die Handwerker-Innungen sich an Image-Kampagnen ausgedacht haben. Denn immerhin sind die 24 Mannschaften gespickt mit potentiellen Azubis. Rund 37 000 Ausbildungsplätze bleiben jährlich deutschlandweit unbesetzt, schreibt die Kreishandwerkerschaft Ravensburg auf ihrer Homepage. Und „das Handwerk sorgt sich um sein Image vor allem bei Jugendlichen“. Daraus entstand im vergangenen Jahr die Idee, einen Spieletag mit Wettbewerben zu organisieren, an dem die Jugendlichen die verschiedenen Gewerke im Handwerk kennenlernen. Angelehnt an die „Hunger-Games“ des Hollywood-Blockbusters „Die Tribute von Panem“. Und an den eifrigen Gesichtern der Schülern ist abzulesen: Der Plan ist aufgegangen.
Den Promis Frisuren zuordnen

Die Raumausstatter und Bodenleger lassen die Teams rätseln, was die handtellergroßen Materialstücke wohl sein könnten (Fertigparkett oder Kork, Leder oder Markisenstoff). Beim Spiel der Friseur-Innung müssen Promis wie Rihanna und Justin Biber die richtigen Frisuren zugeordnet werden. Die Bäcker und Konditoren stellen das Gefühl für Mengenangaben auf die Probe – beim Abschätzen von Marzipanstücken. Räumliches Vorstellungsvermögen ist gefragt beim schnellen Zusammenstecken eines Holz-Hockers, den die Tischler- und Schreiner-Innung eigens für dieses Spiel entwickelt hat. Und eine Art „Curling“-Wettkampf gilt es zu bestreiten im Spiel der Maler-und Lackierer: Mit einer langen Malerrolle müssen die Achtklässler diverse Farbeimer in bunte Zielkreise bugsieren.

Vor jedem der insgesamt zehn Spiele erklärt dazu ein ausgewiesener Fachmann der jeweiligen Innung, was es mit dem Berufsbild auf sich hat. Damit angehenden Friseuren auch klar ist, dass man „stehen können“ muss, wie Meisterin Alexandra erklärt, sich der Malerberuf durchaus auch für Mädchen eignet, wie Malermeister Martin erläutert oder in Zeiten von Smart-Home und Satellitenanlagen der Elektroniker ein „cooles, zukunftsweisendes Berufsfeld“ bietet, wie Fachmann Tobi verspricht. Darüber hinaus gibt es üppig Infos zur Ausbildung – bei den Spielen, aber auch an den Innungsständen, die im Foyer der Halle aufgebaut sind. Michael Bucher, Kreishandwerksmeister und Repräsentant der Veranstalter, steht abseits des Spielfelds und genießt den enormen Zulauf bei den Handwerker-Games 2018. Zwar habe die Kreishandwerkerschaft einen „mittleren fünfstelligen Betrag“ setzen müssen, um die Spiele zu veranstalten, an deren Ende im besten Fall etliche Bewerbungen auf Azubi-Stellen im Handwerk folgen sollen. Aber die Ausgaben seien es allemal wert. „Wir wollen zeigen, was für ein Potential im Handwerk steckt – und auch, dass es hier tolle Typen gibt“, so Bucher.

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